Nokian Forest Rider - wenn der Fahrer die Wahl hat

Der Einsatzkomfort eines Gürtelreifens ist deutlich zu spüren. Der Reifen schont den Fahrer, dass jeder Baumstamm oder jedes Schlagloch im Rücken zu fühlen ist.

Forstmaschinenfahrer Marko Rajala, der für ein Forstwirtschaftsunternehmen namens Suupohjan Konehakkuu im westfinnischen Waldgebiet tätig ist, äuβert sich begeistert über den Nokian Forest Rider.
- Mit diesen Reifen fährt man viel geschmeidiger und ausgeglichener als mit Diagonalreifen. Ich kann sie Ihnen nur empfehlen, sagt Herr Rajala.

Die Forest Rider wurden im Dezember 2007 unter dem Logset 5F Forwarder montiert. Bis Anfang April 2008 waren die Reifen bereits beinahe 1 400 Stunden im Einsatz.
- Die Reifen haben den Einsatz problemlos überbestanden, versichert Herr Rajala.

Der Erdboden in Suupohja besteht vorwiegend aus trockener Heide, aber es gibt hier und da sumpfartigen Moorboden. Kiefer ist die vorherrschende Holzart.

Herr Rajala ist mit den neuen Reifen sehr zufrieden, da sie den Fahrer schonen.
- Die Reifen schlagen nicht auf unebenem Gelände. Fährt man über einen Baumstamm, merkt man, dass der Reifen nachgibt. Er fügt noch hinzu, dass die harten Reifen in einer ähnlichen Situation so richtig knallen würden.
- Ich würde die Reifen nicht mehr wechseln, verspricht Herr Rajala.

Überzeugendes Antriebsvermögen

Die viermonatige Reifenprobe hat Herrn Raimo Leikas, den Besitzer von Suupohjan Konehakkuu, positiv überrascht. Als er sich einen Forwarder kaufte, bekam er im Anschluss das Angebot von seinem Nokian-Reifen-Händler, den Nokian Forest Rider auszuprobieren.

- Ich habe versprochen, den Reifen zu testen. Es wurde abgemacht, die Reifen 5000 Stunden auszuprobieren und erst dann eine eventuelle Kaufentscheidung zu treffen. Überraschend für mich war, dass man mit den Reifen ganz ohne den Einsatz von Ketten fahren konnte, so gut ist die Antriebseigenschaft nämlich selbst im Winter.

In den Wäldern von Suupohja gibt es keine riesigen Steine, wie es anderswo in Finnland üblich ist. Die Erde auf dem entwässerten Moor, auf dem jetzt Wald wächst, ist eben. Unter solchen Bedingungen bedarf der Reifen eines großen Antriebsvermögens und Tragfähigkeit.

Herr Reijo Rintaluoma, der andere Logsetfahrer des Unternehmens, der seinen Logset mit einer über 30-jährigen Erfahrung steuert, stellt fest, dass aufgrund der speziellen Formgebung des Nokian Forest King die Erde unter dem Reifen bleibt und nicht aufgeworfen wird wie dies bei Diagonalreifen der Fall ist.
- Ein sauberer Reifen zieht besser voran.

Ganzheitliche Holzernte

Die Firma Suupohjan Konehakkuu nahm ihre Tätigkeit im November 1988 auf, als Herr Leikas seinen ersten Harvester anschaffte.
- Von da an sind wir dann expandiert. Anfangs waren wir auch in der Landwirtschaft tätig, heute aber nicht mehr.

Im Jahre 1995 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umfirmiert. Seit Jahresbeginn fungiert Suupohjan Konehakkuu als regionaler Auftragnehmer des finnischen Metsäliitto-Konzerns, eines der gröβten Forstwirtschaftskonzerne der Welt.

Das Gebiet Suupohja - hierzu zählen Jurva, Teuva, Karijoki, Kauhajoki und Isojoki - dient als Hauptabsatzgebiet für die Tätigkeit, die sowohl das Sägen und den Einschlag von Holz wie auch die Entfernung der Baumstämme umfasst. Bei Suupohjan Konehakkuu wird auch Energieholz produziert. Das Unternehmen beschäftigt bis zu fünf Harvester und ebenso viele Forwarder. Zudem befinden sich drei Forstmaschinen in eigenem Besitz. Bei Suupohjan Konehakkuu sind fünf Mitarbeiter tätig.

Der Entwicklung folgen

Herr Leikas sagt, dass man in der Forstwirtschaftsbranche ständig wachsam bleiben muss
- Man muss bereit sein, Neuheiten bis zu einem gewissen Maβe aufzugreifen, aber das darf man nicht übertreiben.

Er hält es für sicher, dass sich die Konzepte der Branche in Zukunft ändern werden.
- Es geht ja nicht mehr ausschlieβlich um das Holz, sondern um das Organisieren einer Gesamtheit. Die Maschinen und die Reifen entwickeln sich ständig, und da muss man schon die Augen offen halten.

- Ich habe jedoch den Wunsch geäuβert, dass die gleichen Reifen in einer Breite von 800 mm Breite erhältlich wären. Da würde die Maschine noch geschmeidiger vorankommen, wenn die gleichen Reifen auch unter dem Anhänger wären. Dann bräuchte man keine Ketten oder Bänder mehr.

Der finnische Forstunternehmer glaubt, dass die Bänder geschont bleiben, da sie ausschlieβlich zum Einsatz kommen, wenn der Boden gefroren ist. Er schätzt, dass während des Lebenszyklus einer Forstmaschine nur ein Satz Bänder Verwendung fände, was eine Einsparung von 10 000 Euro mit sich bringen würde.

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